Presse

/OZ/LOKAL/GRM vom 04.02.2011 00:00
Pantelitz investiert 50 000 Euro

Gemeindezentrum und Parkplatz haben Priorität.

(OZ) - Pantelitz — Die Haushaltsdebatten in den letzten Wochen haben gezeigt: Das Problem ist in fast allen Gemeinden das gleiche. Die Einnahmen reichen nicht aus, um die Ausgaben zu decken. Besonders im Verwaltungshaushalt, in dem sich viele Pflichtaufgaben der Kommunen widerspiegeln, zeigt sich dies drastisch. Und so kann auch der Pantelitzer Etat nur durch den Griff in die Rücklagen ausgeglichen werden. Noch.

Im Verwaltungsetat klafft ein Loch von 48 500 Euro, das mit Geld aus dem Vermögensbereich gestopft wird. So entsteht aber auch dort eine immer größere Lücke, die allein mit der allgemeinen Rücklage — hier stehen nur noch 34 400 Euro zur Verfügung — nicht gefüllt werden könnte. Also nutzt man noch die Haushaltskonsolidierungsmittel in Höhe von 59 500 Euro. Bleibt dort noch ein Notgroschen von 83 500 Euro.

Insgesamt summiert sich der Haushalt auf ein Volumen von 757 200 Euro, wobei 527 800 auf den Verwaltungs- und 229 400 Euro auf den Vermögensetat entfallen. Die Pro-Kopf-Verschuldung der 749 Einwohner ist gleich null.

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/OZ/LOKAL/HST vom 03.12.2010 00:00
Landarzt wirbt vor der Kamera für seinen Beruf

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Sie spielen die Hauptrolle: Dr. Ludwig Sander mit Ehefrau Edelgard und Schwester Regina (v.l.) in der Pantelitzer Praxis.
Foto: Robert Wortmann

Der Pantelitzer Dr. Ludwig Sander sucht einen Nachfolger für seine Praxis und steht damit im Land nicht allein da – es gibt 120 freie Stellen im Land.

Pantelitz (OZ) - Der Pantelitzer Landarzt Dr. Ludwig Sander will sich demnächst zur Ruhe setzen. Allerdings findet der 66-Jährige keinen Nachfolger.
Deshalb hat der Landarzt sich nun hilfesuchend an das Fernsehen gewandt.

Ein Fernsehteam begleitete den Mediziner ein knappes Jahr lang und dokumentierte seinen Alltag. Dr. Sander hofft, auf diese Weise endlich einen Nachfolger zu finden.
Gleichzeitig will er seine Patienten beruhigen, dass die Praxis in Pantelitz erhalten bleibt.

Sander glaubt, dass der große bürokratische Aufwand, den sein Beruf mit sich bringt, mögliche Bewerber abschreckt. 
Seit 1976 arbeitet der Mediziner in Pantelitz. Heute betreut der Allgemeinmediziner zwischen 800 und 1000 Patienten im Quartal.

Mehr dazu lesen Sie in der Freitagsausgabe (03.11.2010) Ihrer OSTSEE-ZEITUNG (Stralsunder Zeitung).

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Von Ines Sommer

 


/OZ/LOKAL/HST vom 20.11.2010 00:00

Zimkendorf bekommt Radlerrastplatz und Spieloase in einem

Pantelitz (OZ) - Die Gemeinde kann sich so kurz vor Jahresschluss noch über einen warmen Geldregen freuen: 59 000 Euro fließen in eine Maßnahme, die im Regionalentwicklungsprogramm nordvorpommersche Waldlandschaft im Rahmen von „chance.natur“ beantragt wurde.

Es geht um einen Park- und Rastplatz für Radler und Wanderer am Holländer in Zimkendorf. „Hier kommen die Leute vorbei, die in den Penniner Wald oder zum Borgwallsee wollen. Es bietet sich an, dies gleich mit einem Informationspunkt zu verbinden. Einig sind wir uns in der Gemeindevertretung auch längst darüber, dass wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn wir wollen hier auch einen Spielplatz bauen. Viele junge Familien haben bemängelt, dass so etwas in unserer Gemeinde fehlt“, sagt Bürgermeister Fred Schulz-Weingarten. Er begründet auch, warum das Los auf Zimkendorf fiel. „Wir mussten für dieses Projekt die Nähe zur nordvorpommerschen Waldlandschaft haben.“ 62 000 Euro kostet die Maßnahme, 3000 Euro gibt die Kommune aus der eigenen Kasse dazu. Noch in diesem Jahr soll der erste Spatenstich erfolgen, im Mai 2011 soll Einweihung gefeiert werden.

Auf Hochtouren laufen die Arbeiten am ehemaligen Transitparkplatz in Pantelitz. Der Tiefbau ist abgeschlossen, nun geht es an die Pflasterarbeiten. „Und wir haben gerade noch eine gute Nachricht bekommen. Wir bekommen eine 90-prozentige Förderung aus dem Verkehrsministerium für zwei neue Bushaltestellenhäuschen.

Zudem sollen am 6. Dezember die Arbeiten für die Ampel an der Bundesstraße beginnen“, freut sich das Gemeindeoberhaupt, dass der Bürgerprotest in den letzten Jahren doch etwas genutzt hat.

I. SOMMER


 

 
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