Presse

/OZ/LOKAL/HST vom 30.12.2011 00:00
Endlich hat‘s mit Nachfolger geklappt

Allgemeinmediziner übergibt seine Pantelitzer Praxis an Kerstin Grape, die schon in Franzburg Patienten betreut.

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Dr. Ludwig Sander bespricht mit Kerstin Grape eine Patientenakte. Ab Januar wird die Medizinerin aus Franzburg zusätzlich die Praxis in Pantelitz übernehmen.
Foto: Ines Sommer

 

Pantelitz (OZ) - „Mir fällt ein Riesenstein vom Herzen. Ich bin so froh, dass eine nette, gute Ärztin meine Praxis in Pantelitz übernimmt.“ Schließlich sucht Dr. Ludwig Sander seit Jahren jemanden, der seine Nachfolge als Landarzt antritt. „Ich wusste ja, dass das nicht leicht wird, denn in Mecklenburg-Vorpommern sind immerhin 200 Stellen unbesetzt. 144 Praxen wurden in den letzten Jahren schon ganz aufgegeben. In ganz Deutschland habe ich gesucht — ohne Erfolg. Selbst die Fernseh-Reportage führte nicht dazu, dass die Jungmediziner hier anklopften“, so der Hausarzt, der rund um Pantelitz im Quartal rund 1000 Patienten betreut.

Dass der Landkreis Medizinstudenten künftig mit einer Förderung an die Region binden will, um Nachfolger für Landärzte zu finden (OZ berichtete am 11. August), kam für Ludwig Sander zu spät. „Ich wollte schon gern mit 68 in Rente gehen, schließlich will man ja auch noch was von seinem Lebensabend haben. Deshalb habe ich weiter gesucht. Und hörte, dass sich Frau Grape für eine zweite Praxis interessiert“, erzählt der noch 67-jährige Allgemeinmediziner.

Eigentlich wollte er die Praxis ganz in Ruhe mit Kerstin Grape zur Übergabe vorbereiten. Doch daraus wurde nichts,

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10.08.2011 16:56 Uhr | MVPO  Pantelitz  red/mvpa

Start des Stipendienprogramms für Jungärzte

Pantelitz/MVPO   Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern und Vorsitzende des Gesundheits- und Sozialausschusses des Landkreises Nordvorpommern, Harry Glawe (Foto), gibt heute zusammen mit dem Landrat des Landkreises Nordvorpommern in Pantelitz in der Praxis des Facharztes für Allgemeinmedizin Dr. Ludwig Sander (Schwarzer Weg 7) den Startschuss für das Stipendienprogramm für Jungärzte: harry_glawe

„Die Initiative der CDU-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern als Ideen- und Impulsgeber für ein Stipendienprogramm für Jungärzte trägt Früchte. Wir haben Wort gehalten – den Ankündigungen folgen auch Taten. Im Kampf gegen den drohenden Ärztemangel in unserem Land ist jetzt der erste Stipendienvertrag zur Förderung einer angehenden Ärztin durch den Landkreis Nordvorpommern unterschriftsreif. Der Vertrag über die Gewährung einer Studienbeihilfe in Höhe von monatlich 500 Euro für die Dauer von bis zu vier Jahren wird heute durch den Landrat als Vertreter des Landkreises Nordvorpommern und die zukünftige Landärztin als Beihilfeempfängerin unterzeichnet. Es handelt sich hierbei um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss, der jedoch an die Bedingung einer späteren Niederlassung in eigener Praxis als Facharzt für Allgemeinmedizin geknüpft ist. Die Geförderte ist Frau Nora Knoll. Sie ist ein Landeskind, studiert im 10. Semester an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald Medizin und möchte nach ihrem Studium und der Facharztausbildung in der Region arbeiten.

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/OZ/LOKAL/GRM vom 04.02.2011 00:00
Pantelitz investiert 50 000 Euro

Gemeindezentrum und Parkplatz haben Priorität.

(OZ) - Pantelitz — Die Haushaltsdebatten in den letzten Wochen haben gezeigt: Das Problem ist in fast allen Gemeinden das gleiche. Die Einnahmen reichen nicht aus, um die Ausgaben zu decken. Besonders im Verwaltungshaushalt, in dem sich viele Pflichtaufgaben der Kommunen widerspiegeln, zeigt sich dies drastisch. Und so kann auch der Pantelitzer Etat nur durch den Griff in die Rücklagen ausgeglichen werden. Noch.

Im Verwaltungsetat klafft ein Loch von 48 500 Euro, das mit Geld aus dem Vermögensbereich gestopft wird. So entsteht aber auch dort eine immer größere Lücke, die allein mit der allgemeinen Rücklage — hier stehen nur noch 34 400 Euro zur Verfügung — nicht gefüllt werden könnte. Also nutzt man noch die Haushaltskonsolidierungsmittel in Höhe von 59 500 Euro. Bleibt dort noch ein Notgroschen von 83 500 Euro.

Insgesamt summiert sich der Haushalt auf ein Volumen von 757 200 Euro, wobei 527 800 auf den Verwaltungs- und 229 400 Euro auf den Vermögensetat entfallen. Die Pro-Kopf-Verschuldung der 749 Einwohner ist gleich null.

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