Presse

/OZ/LOKAL/HST vom 08.09.2012 00:00
Schneller als der Kreis: Pantelitz hat ein Wappen
Innenminister Lorenz Caffier: Pantelitz trägt Nr. 343 in der Landesrolle.
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Pantelitz (OZ) - „Wir hatten vor mehr als einem Jahr die Idee, uns zu unserem 725. Gemeindegeburtstag ein Wappen zuzulegen. Schnell merkten wir, dass jeder andere Vorstellungen hat, und dann haben wir erst mal eine Arbeitsgruppe gebildet“, sagt Bürgermeister Fred Schulz-Weingarten.

Viele Beratungen später stand ein Entwurf, der viele Wünsche vereinte. Doch so einfach ist das ja nun auch wieder nicht. Ein Heraldiker musste befragt werden, denn nur bestimmte Symbole dürfen verwendet werden. Und auch bei den Farben kann nicht jeder machen, was er will.

Schließlich lag ein Vorschlag vor, der auch vom Wappenfachmann Heinz Kippnick grünes Licht bekam. „Doch dann hatte die Gemeinde noch eine Änderung, so zog sich das hin“, sagte der 84-jährige Schweriner der OZ. Gestern nun bekam die Gemeinde ihr Wappen offiziell überreicht — als Nummer 343 in der Landeswappenrolle. Dafür war Landes-Innenminister Lorenz Caffier am Nachmittag nach Pantelitz gekommen. Er hatte sich informiert und wusste, dass Pantelitz von Schweden, Franzosen und Preußen regiert wurde. „Sie haben viele Herrscher kommen und gehen sehen.“

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/OZ/LOKAL/HST vom 31.08.2012 00:00

160 Seiten packende Historie sehr gefragt
Pantelitzer Chronik geht in Druck und wird demnächst verkauft, schon jetzt viele Vorbestellungen.
 
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Dieses Deckblatt ziert die Dorfchronik von Pantelitz.

(OZ) - Pantelitz — „Es ist vollbracht — die Daten der neuen Gemeindechronik sind zur Druckerei geschickt. Jetzt hat die bange Warterei begonnen mit der Frage, ob die Daten okay sind und wie dann das Ergebnis aussehen wird“, sagt Dirk Hauschild gegenüber OZ. Das Werk soll im jetzigen Jahr des 725. Geburtstages der Gemeinde angeboten werden.

Die Arbeitsgruppe Chronik mit Connie Tüllmann, Charlotte Steiner, Stefan Busse, Dieter Goluch, Günter Wenzel, Rainer Herold und Dirk Hauschild sowie der Bürgermeister Fred Schulz-Weingarten hat in den vergangenen Wochen und Monaten weder Aufwand noch Mühe gescheut, um die vielen Daten zusammenzutragen und in die entsprechende Form zu bringen. Dabei konnte das Team auch auf ein Chronik-Heftchen zurückgreifen, das anlässlich des 700. Dorfjubiläums 1987 entstand.

„Wir hatten jede Menge Material, das gesichtet und sortiert werden musste. Ich erinnere mich gut daran, dass bei meiner Amtsübernahme 2009 im Keller zwei Bananenkisten voller Fotos, Tonbandaufnahmen, Dokumente und sowas standen. Einstige ABM-Kräfte hatten hier fleißig gesammelt. Darauf konnten wir natürlich jetzt zurückgreifen“, berichtet Bürgermeister Fred Schulz-Weingarten. Er verrät auch, dass es bereits 70 Vorbestellungen für die Dorfchronik gibt.

Zwei Jahre wurde gewerkelt und gewirbelt, nun sind alle gespannt auf das Exemplar, das für 15 Euro (bei Vorbestellung 12 Euro) verkauft wird. Übrigens mit einem Titelblatt, das auch so einige Hürden in sich barg — es enthält nämlich das Wappen. Eine Premiere für Pantelitz, an der die Abgeordneten auch über Jahre gearbeitet haben. Wenn der Innenminister Lorenz Caffier nächsten Freitag sein „Ja“ gegeben hat, darf die Chronik mit dem heraldischen Symbol dann auch in den Verkauf gehen.

Ines Sommer

 
/OZ/LOKAL/HST vom 18.08.2012 00:00
Pütter Arzt ist Stralsund-Fan: 50 Jahre alte Dias aufgepeppt
Hobby-Fotograf Ludwig Sander ist auch heute noch gern mit der Kamera auf Motivsuche.
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Reklame in der DDR — HO in der Ossenreyer.
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Pütte (OZ) - 3000 Dias schlummerten in kleinen Kisten und warteten darauf, wiederentdeckt zu werden. Ludwig Sander hatte einfach keine Zeit, einen Blick drauf zu werfen, denn die Arbeit als Landarzt hat viel Kraft und Zeit gekostet. So musste die große Leidenschaft des Mediziners, der 1986 die alte Schule in Pütte kaufte, umbaute und schließlich 1989 dort mit seiner Familie einzog, warten bis zum wohl verdienten Ruhestand.

Doch mit dem wollte es zunächst so gar nicht klappen. Vor zwei Jahren begann der Allgemeinarzt, intensiv nach einem Nachfolger für die Praxis in Pantelitz zu suchen, doch es fand sich trotz Fernsehauftritts und Zeitungsartikeln deutschlandweit keiner, den es aufs platte Land gezogen hätte. „Erst zum Jahreswechsel 2011/12 bot sich mit Frau Grape aus Franzburg eine Möglichkeit. Ich bin so froh, dass das geklappt hat. So kann man beruhigt Abschied nehmen, weil man weiß, die Patienten sind gut versorgt“, sagt der 68-Jährige, der nun als Haus- und Hofmeister über sein Pütter Grundstück wirbelt. „Meine Frau Edelgard hat da immer schöne Aufgaben für mich...“

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